Theater - Aktuelles

Premiere: Im Kartenhaus

Eine schwarze Komödie des DAT Ensembles

Vorstellungen:
Sa, 24.09. 20 h Premiere
Fr, 30.09., 20 h
Sa, 01.10., 20 h
Fr, 07.10., 20 h
Sa, 08.10., 20 h
So, 09.10., 20 h
Mo, 10.10., 15 h
Fr, 14.10., 20 h
Sa, 15.10. 20 h

Im Gasthof Waldesruh findet ein Kartentournier statt. Die 12 spielenden Frauen aus drei Generationen einer Familie leben mittlerweile teilweise weit verstreut. Zum 10-jährige Jubiläum dieser liebgewonnenen Tradition kommen sie gerne in ihrem Heimatdorf wieder zusammen. Voller Freude begegnen sich Mütter, Schwestern, Omas, Tanten, Töchter und Cousinen bei diesem Familientreffen der besonderen Art. Doch dann sperrt ein unerwarteter Wintersturm sie alle in den Gasthof ein. Die feiernde Familie richtet sich auf eine unruhige Nacht ein, als plötzlich eine Fremde vor der Tür steht und um Schutz bittet. Sie wird herzlich aufgenommen und feiert fröhlich mit. Zu vorgerückter Stunde schlägt sie dann vor, statt Rommé „Wahrheitspoker“ zu spielen. Der Einsatz ist das größtes Geheimnis einer jeden. Schon bald liegen die Nerven blank und das familiäre Kartenhaus droht einzustürzen.
Die schwarze Komödie über Familiengeheimnisse wurde von den 13 Darstellerinnen des Dat Ensembles im Alter zwischen 19 und 77 Jahren selbst entwickelt.
Regie             Tobias Ballnus
Kostüme        Katharina Müller
Bühne            Michael S. Kraus
Assistenz      Franka Kienle / Güney Gencer
Technik         Axel Joppke

Es spielen:    F. Baumhögger, S. Bornmann, J. Hammerl, A. Held, E. Holder, R. Kynast, C. Maurer, A. Rathgeb, La. Schambier, Le. Schambier, B. Scheltdorf-Dettlinger, A. Schmodde, H. Sippl-Held

Hier geht es zu den Fotos der Inszenierung.
 

In einem tiefen dunklen Wald

Termine
23.9., 16 und 18 h
24.9., 11, 13 und 15 h

Ort
Gemeindezentrum Feste Burg, Sindelfinger Straße 9, 71034 Böblingen

Es war vor vielen, vielen Jahren, als es noch Prinzessinnen in unbequemen Rüschenkleidern gab, die glaubten, nur ein Prinz könne sie befreien…
Im Gasthaus «Zum wilden Untier» will Prinzessin Simplinella ihren alten Freund Lützel besuchen. Sie erinnert sich an ihr erstes gemeinsames Abenteuer.
 
Eines Tages vor vielen, vielen Jahren wurde nämlich Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora von einem schrecklichen Untier entführt. Alle die ausziehen wollten, um sie zu befreien, kehrten unverrichteter Dinge zurück. Statt eines Prinzen stellt sich schließlich Prinzessin Simplinella als Prinz verkleidet diesem wagemutigen Unterfangen. Kaum dass sie aber eine Nacht alleine unterwegs ist, bekommt sie Bärenhunger ohne jede Ahnung, was man auf Reisen dagegen unternehmen könnte. Zum Glück lernt sie den Küchenjungen Lützel kennen, der ihr schnell aus der Patsche helfen kann. Er schliesst sich Simplinella an und zusammen stellen sie sich dem Untier im tiefen dunklen Wald…
Tabea Schulz findet, dass Prinzessinnen Untiere besiegen können auch ohne Verkleidung und Marc Dannecker, dass Prinzen unbequeme Rüschenkleider tragen dürfen.    
Zusammen stellen die beiden DAT Ensemble SpielerInnen in diesem Märchen voller Wortwitz und Ironie von Paul Maar klassische Märchenstrukturen auf den Kopf und brechen lustvoll mit herkömmlichen Rollenklischees. Für alle ab 6 Jahren.

Body Image - Ein Blick in den Spiegel

Sechs Mädchen begegnen ihrem Spiegelbild und auf einmal ist die Welt nicht mehr die, die sie vorher war: „Ich habe mich so lange angeschaut, bis sich mein Gesicht zu verformen schien. Meine Nase, meine Brille, meine Augen - da passt nichts.“ Sie verlieren den Halt und suchen nach neuen Perspektiven auf ihre Körperbilder im Kopf. Dabei stoßen sie auf andere Lebensrealitäten: Wie sieht ein blinder Junge die Welt? Wie nimmt ein Tänzer seinen Körper wahr? Wie verändert sich dein Körperbild, wenn deine Seele leidet?
Auf der Suche nach Antworten führen die sechs Spielerinnen Interviews, machen Selbstversuche und nehmen Kontakt zueinander auf. Verschiedene Bedürfnisse prallen aufeinander und lassen Emotionen hochkochen: Wer hat uns zu sagen, wie wir auszusehen haben? Insta, unsere Eltern oder unsere Lehrerin?
 
„BODY IMAGE- ein Blick in den Spiegel“  ist die zweite Fachbereich-übergreifende Zusammenarbeit von Dance und Theater. Der Vorgänger „In between“ gewann 2021 den Landesamatheurtheaterpreis.
Die neue Eigenproduktion ist ein choreographierter Szenenbogen rund um das Thema Selbstakzeptanz. Die sechs Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren setzen sich mit dem Erwachsenwerden im Hier und Jetzt auseinander. Sie gehen der Frage nach, wie es sich anfühlt, unter dem Einfluß von Social Media ein neues Zuhause in einem sich verändernden Körper finden zu wollen
 
Choreographie: Louise Mayer/Tanja Treffler
Regie: Prisca Maier-Nieden

Premiere 12.11.2022

Ein kleiner Film über den Frieden

Gemeinsam mit dem "Kultur im Sinn e.V." aus Böblingens Partnerstadt Sömmerda in Thüringen entstand ein Kurzfilm zu einem leider sehr aktuellen Thema.
Hier geht's zum Film

Nähe und Distanz

Eine Performance im öffentlichen Raum

Unter dem Eindruck der Corona-Pandemie hat die Jugendgruppe 2 eine Performance für den öffentlichen Raum zum Thema "Nähe und Distanz" entwickelt, die an drei Tagen viermal in der Böblinger Innenstadt aufgeführt wurde. Sie bestand aus einer improvisierten Choreografie mit Standbildern, Spielszenen und einer Abschlußsequenz.

Regie Tobias Ballnus

Kurzfilm: Die DAT-Detektive

Ein Filmprojekt der Kindergruppe 3

Irgendetwas stimmt da nicht im DAT. Zuerst wird der Tanzsaal verdreckt, dann verschwindet ein wertvolles Bild und schließlich spukt es im Städtischen Feierraum. Was ist da los? Doch die neugierigen und mutigen DAT Schülerinnen  und Schüler lassen sich nicht einschüchtern und gehen dem Rätsel auf dem Grund.
Zwölf Kinder zwischen 9 und 11 Jahren haben während der Pandemie im online Unterricht ein Drehbuch entwickelt und dieses nun mit viel Spielfreude verfilmt.

Regie Tobias Ballnus
Kostüme: Corina Walter

Zum Film.

Stofftierfilme

Killi, das Mauswiesel, fällt vom Fahrrad und wird von einem Vogel angegriffen. Der Hase Tommy wird von einem Hund verschleppt, das Eichhörnchen muss plötzlich Verantwortung übernehmen und der Gepard Gegi traut sich ganz alleine in den Keller. Stofftiere erleben oft genauso große Abenteuer, wie ihre kleinen Besitzer*innen. So entstand die Idee, aus diesen Geschichten kleine Filme zu machen. Denn die Arbeit an Animationsfilmen ist auch im Rahmen des Online-Unterrichts möglich. In ihren wöchentlichen Treffen berichteten die acht Kinder der Kindergruppe 2 im Alter zwischen 6 und 8 Jahren von den Erlebnissen ihrer Stofftiere, schmückten die Geschichten aus, vermischten Wahres und Erfundenes, lernten, einen Handlungsbogen zu erzählen, sammelten Ideen zur filmischen Umsetzung und synchronisierten ihre Stofftiere in den entstandenen Kurzfilmen schließlich selbst.
Hier gehts zu den Filmen

Koffergeschichten

Drei "Fleisch"-Filme

Die SCHLÄMMEREI war ein Projekt des Deutschen Fleischermuseums Böblingen und der DAT Kunstschule Böblingen, das im Rahmen des Literatursommers 2020 der Baden-Württemberg-Stiftung stattfand. Ausgehend vom 250. Geburtstag des Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel, seinem Denken, das Gegensätzliches zu verbindenden sucht, und dem Thema "Geist und Fleisch" enstanden in einer Schreibwerkstatt für Erwachsene unter Leitung des Autoren Thomas Richard unterschiedliche Texte. Den Text "Eiersalat" von Julia Hammerl verfilmte die Theaterpädagogin Nupelda Ciftci mit der Gruppe der jungen Erwachsenen. Zwei weitere Texte wurden von der Baden-Württemberg-Stiftung für den Literatursommer 2020 verfilmt.
Zum Film "Eiersalat" von Nupelda Ciftci geht es hier.
Zu den beiden anderen Filmen von der Baden-Württemberg-Stiftung geht es hier und hier.