Theater - Aktuelles

Prinzessin Isabella

ein musikalisches Märchen von Cornelia Funke

Sonntag, 10.03.2019, 16.00 Uhr

Montag, 11.03.2019, 10.30 Uhr

Empfohlen ab 5 Jahren.


Tagein, tagaus nichts tun, hübsch aussehen und sich gut benehmen - das kann auf Dauer ganz schön langweilig sein. Prinzessin Isabella ist die jüngste von drei Königstöchtern und so ganz anders als ihre Schwestern, denn mit dem königlichen Leben am Hofe kommt sie nicht zurecht: Ihre Krone nervt, die Kleider zwicken und die strengen Regeln machen sie ganz unglücklich. „Ich will keine Prinzessin mehr sein“ brüllt Isabella und macht so ihrer Unzufriedenheit Luft. Ihr Vater – der König –verbannt sie kurzerhand zur Strafe in die königliche Küche und in den Schweinestall. Doch Isabella wäre nicht Isabella, wenn damit der Kampf schon ausgefochten wäre.
Das Kolibriquintett aus Stuttgart und Konstanz hat aus der Vorlage der Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke ein modernes Märchen mit Musik geschaffen. Querflöte, Bratsche und Akkordeon entführen den Zuschauer an den königlichen Hof und befeuern den Konflikt zwischen Isabella und ihrem Vater. Versöhnlich führt sie die beiden am Ende auch wieder zueinander und sie tanzen neben Menuett dann auch Tarantella, die Isabella so sehr liebt. Kinder ab 4 Jahren und ihre Eltern werden sich in dieser Geschichte um Trotz und Eigensinn wiederfinden und am Ende vielleicht ein wenig mehr Verständnis füreinander aufbringen.
Gastspiel des Geschichtenquartett Kolibri.

Es spielen:                                           
Prisca Maier-Nieden, Cornelius Nieden


Patricks Trick

von Kristo Sagor

Sonntag, 24.03.2019, 16.00 Uhr

Montag, 25.03.2019, 10.30 Uhr

Empfohlen ab 9 Jahren.


Patrick ist elf Jahre alt und bekommt bald einen kleinen Bruder. Am liebsten hätte er ja einen coolen, großen Bruder, aber wenn man sich erst mal an den Gedanken gewöhnt hat, jetzt selbst dieser lässige große Bruder zu werden, ist es eigentlich auch wieder ganz okay. Aber irgendetwas stimmt nicht. Mama und Papa tuscheln hinter verschlossener Tür über Dinge, die Patrick überhaupt nicht versteht. Von einer Behinderung ist da die Rede und auch davon, dass der kleine Bruder vielleicht niemals richtig sprechen lernen wird. Papa und Mama scheinen darüber sehr verzweifelt und wissen nicht weiter. Weil sie nicht mit Patrick darüber sprechen, beschließt dieser, selbst herauszufinden, was es denn nun mit dieser Behinderung auf sich hat. Und wie lernt man eigentlich eine Sprache?
Patrick macht sich auf die Suche nach Antworten auf seine Fragen. Er erkundigt sich bei einem kroatischen Boxer, einem Professor, seinem besten Freund Valentin und vielen anderen und kommt dabei ganz allmählich zu dem Schluss, dass man eigentlich ziemlich viel lernen kann, solange man sich traut, Fragen zu stellen.
In einem wilden Rollenwechselspiel erzählen uns Patrick und sein ungeborener Bruder mit großer Leichtigkeit diese temporeiche und humorvolle Geschichte über Sprache und Identität.
Ausgezeichnet mit dem Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2014.
Gastspiel des JES Stuttgart.

Es spielen: Gerd Ritter, Lukas Ferderhen
Regie: Kristo Sagor


Ruf der Wildnis

Abenteuerstück nach dem Roman von Jack London, Bühnenfassung von Annette Müller - Uraufführung

Sonntag, 31.03.2019, 16.00 Uhr

Montag, 01.04.2019, 10.30 Uhr

Empfohlen ab 11 Jahren.


Während der Zeit des Goldrausches lebt im sonnigen Süden der USA ein großer und kräftiger Haushund namens Buck. Eines Tages wird er verschleppt und als Schlittenhund nach Alaska verkauft. Dort kämpft sich Buck durch Schnee und Kälte und leidet unter der zum Teil brutalen Gewalt der Goldgräber. Aber Buck ist zäh, klug und gerissen. Und so wird aus dem freundlichen Haushund immer mehr ein wildes und gefährliches Tier, das sich in der feindlichen Umwelt behaupten kann. Erst durch den Schlittenführer John Thornton lernt Buck Menschlichkeit und Nächstenliebe kennen. Nach dessen Tod vertraut Buck seinen Instinkten und schließt sich einem Wolfsrudel an.
 
„Ruf der Wildnis“ ist ein spannendes Theaterabenteuer über einen tierischen Überlebenskünstler, der seiner Natur folgt und so zu guter Letzt sein Glück findet. Unsere Bühnenfassung basiert auf dem Roman von Jack London (1876 – 1916) – ebenfalls ein Überlebenskünstler: Jack London wuchs in Kalifornien in Armut auf, schlug sich als Austernpirat, Fabrikarbeiter, Robbenjäger, Landstreicher und Goldsucher durch, bis er als Schriftsteller Erfolg hatte. Er verfasste über 50 Romane und Sachbücher, hunderte von Kurzgeschichten und zahllose Artikel zu unterschiedlichsten Themen. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1903 mit dem Abenteuerroman „Der Ruf der Wildnis“, dem weitere Bestseller wie „Wolfsblut“ oder „Der Seewolf“ folgten.
Gastspiel des Jungen LTT Tübingen.

Es spielen: Jonas Breitstadt, Rupert Hausner, Elias Popp
Regie: Annette Müller