Theater - Aktuelles

hildensaga. ein königinnendrama

von Ferdinand Schmalz

Vorstellung:
Freitag, 16.10., 19:00 Uhr
Samstag, 17.10., 19:00 Uhr
Sonntag, 18.10., 19:00 Uhr
Freitag, 23.10., 19:00 Uhr
Sonntag, 25.10., 19:00 Uhr
Freitag, 06.11., 19:00 Uhr
Samstag, 07.11. 19:00 Uhr

Eintritt:
14,-
10,- (ermäßigt)
35,- (Familienkarte, Erwachsene mit ihren im Haushalt lebenden minderjährigen Kindern)
6,- (Gruppen ab 12 Personen, Begleitperson frei, buchbar nur über Kunstschulbüro)
Kostenlos für Schüler*innen der DAT Kunstschule

Der Online-Kartenverkauf wird eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geschlossen.

Brünhild, die unbezwingbare Königin von Isenstein, weist den Drachentöter Siegfried zurück, weil er sich ein Leben an der Seite einer Königin nicht vorstellen kann. Damit verletzt sie seinen Stolz und zieht den Zorn ihres Göttervaters Wotan auf sich. Zur Strafe muss sie fortan gegen jeden Freier kämpfen und den Sieger heiraten. Erst durch eine List der Burgunder und Siegfrieds Hilfe wird sie bezwungen und gegen ihren Willen mit König Gunther verheiratet.

Kriemhilds Leben in Burgund ist zunächst von der Liebe zu ihrem Mann Siegfried und der Loyalität zu ihren Brüdern geprägt. Doch bald erkennt sie, welches Unrecht ihrer Schwägerin Brünhild durch diese widerfahren ist. Eingefädelt von den Schicksalsgöttinnen, nehmen Brünhild und Kriemhild ihr Leben schließlich selbst in die Hand und stellen sich gemeinsam gegen die Strukturen der von Männern dominierten Ordnung.

Das DAT Ensemble der DAT Kunstschule Böblingen erzählt die humorvoll gebrochene Neuinterpretation der Nibelungensage von Ferdinand Schmalz als zeitgenössisches Drama über Macht, Ohnmacht und weibliche Selbstermächtigung.

Regie: Prisca Maier-Nieden
Kostüm: Katharina Müller
Bühne: Markus Merkle
Assistenz: Mara Probst
Technik Axel Joppke

Ab 14 Jahren

Theaterabend für Demokratie überzeugt Jury

Große Auszeichnung für das DAT Ensemble des DAT Theater im Feierraum: Die Produktion „Geheimplan gegen Deutschland / Die Nashörner – ein Theaterabend für die Demokratie“ ist für den Landesamateurtheaterpreis Lamathea 2025 nominiert worden. In der Kategorie Innenraumtheater gehört sie zu den drei herausragenden Produktionen der beiden letzten Jahre in Baden-Württemberg. Die Jury nominierte aus insgesamt 151 eingegangenen Bewerbungen in sechs Kategorien jeweils drei Ensembles. Im Bereich Innenraumtheater gab es mit insgesamt 38 Einreichungen die meisten Bewerbungen.
Die Produktion feierte am 16. November 2024 in Böblingen Premiere und wurde bis Weihnachten zwölf Mal im DAT Theater im Feierraum vor gut gefülltem Haus gezeigt - unter anderem auch für Schulklassen der Oberstufe.
In der Regie von Prisca Maier-Nieden entwickelte das Ensemble einen vielschichtigen, eindringlichen Abend, der sich kritisch und zugleich künstlerisch stark mit den Themen Demokratie, Mitverantwortung und politischer Manipulation auseinandersetzt. Die Jury zeigte sich tief beeindruckt von der intensiven Ensembleleistung, dem dramaturgischen Mut und der gesellschaftlichen Relevanz der Inszenierung.
Fiona Baumhögger, DAT- Ensemblemitglied, beschreibt den Arbeitsprozess so:
„Wir haben intensiv geprobt, diskutiert und unsere persönlichen Haltung zu dem Thema sowie eine Form für die Bühne gesucht. Das war für mich etwas ganz besonderes - um so schöner, dass das auch von der Jury so beurteilt wurde. Das motiviert uns in diesem Sinne weiterzumachen“
Neben dem DAT Ensemble wurden in der Kategorie Innenraumtheater außerdem folgende Theaterensembles nominiert:„Shrek – The Musical“ der Musical-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums Pforzheim sowie als Preisträger und Gewinner des Lamathea 2025 in der Kategorie Innenraumtheater „Beziehungsweise – Loriot“  vom Amateurtheater „Die Koralle e.V.“ aus Bruchsal
Die Tanztheaterproduktion „In between“ ebenfalls in der Regie von Prisca Maier-Nieden und in der Choreografie von Tanja Treffler war in der Vergangenheit auch schon Preisträgerin: sie gewann den Lamathea 2021 in der Kategorie Theater mit Kindern und Jugendlichen. Dass es dieses Mal kein Gewinn sondern eine Nominierung war, nimmt Jan Henne, Spieler der Rolle des „Berenger“ in den Nashörnern, sportlich: „Ich bin stolz auf die Nominierung und gleichzeitig gratulieren wir den diesjährigen Preisträgern aus Bruchsal herzlich.“
Die feierliche Verleihung des Lamathea 2025, mit dem das Land Baden-Württemberg herausragende Leistungen des Amateurtheaters würdigt, findet Anfang Oktober in Heidenheim statt.
Auch Oberbürgermeister Dr Stefan Belz freut sich über diese Ehrung:
„Das DAT Theater im Feierraum steht exemplarisch für das, was kulturelle Bildung leisten kann: Hier wachsen Menschen über sich hinaus, engagieren sich künstlerisch und gesellschaftlich zugleich. Die Lamathea-Nominierung würdigt dieses Engagement auf Landesebene – das ist großartig.“

Die Kopflos-Filme

Angeregt durch die Pixar-Animationsfilme "Alles steht Kopf" und "Alles steht Kopf 2" entwickelte der Theaterteenclub unter der Leitung von Prisca Maier-Nieden drei Real-Kurzfilme nach dem gleichen Prinzip: Innere Stimmen werden sichtbar gemacht.
Die drei Filme sind:
Die Hausaufgaben
Die Nachricht
Familientreffen

Kurzfilm: Die DAT-Detektive

Ein Filmprojekt der Kindergruppe 3

Irgendetwas stimmt da nicht im DAT. Zuerst wird der Tanzsaal verdreckt, dann verschwindet ein wertvolles Bild und schließlich spukt es im Städtischen Feierraum. Was ist da los? Doch die neugierigen und mutigen DAT Schülerinnen  und Schüler lassen sich nicht einschüchtern und gehen dem Rätsel auf dem Grund.
Zwölf Kinder zwischen 9 und 11 Jahren haben während der Pandemie im online Unterricht ein Drehbuch entwickelt und dieses nun mit viel Spielfreude verfilmt.

Regie Tobias Ballnus
Kostüme: Corina Walter

Zum Film.