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"Die besseren Wälder"

von Martin Baltscheit, 2019, Theater Kulisse e.V., Regie: Prisca Maier-Nieden

Ferdinand ist ohne es selber zu wissen ein Wolf im Schafspelz. Nach dem tödlichen Unfall seiner Freundin Melanie wird er verdächtigt und von den Schafen, unter denen er aufwächst, ausgestoßen. Verzweifelt fragt er sich, wo auf der Welt ein Platz für ihn sein könnte. Im Gefängnis trifft er auf andere Außenseiter, die ihm helfen, seine wahre Identität zu suchen und ihn ermutigen, neue Wege zu gehen. Die Welt der Wölfe, in der er Melanies Mörder sucht, fasziniert ihn und weckt den Wunsch in ihm, einer von ihnen zu werden. Doch auch hier erlebt er eine bittere Enttäuschung, die ihn am Ende wieder auf sich selbst zurückwirft…
 Eine berührende Geschichte über Vorurteile, soziale Rollen und die Suche nach der eigenen Identität.



"Die besseren Wälder"

"Die besseren Wälder"

"Die besseren Wälder"

"Die besseren Wälder"

"One way ticket to Bangalore"

Eigenproduktion, 2018, Jugendgruppe 1, Regie: Prisca Maier-Nieden

Zehn Kinder haben aus unterschiedlichen Gründen Druck zu Hause und wollen abhauen. Aber wohin soll die Reise gehen? Am Bahnhof treffen Sie auf eine seltsame Gestalt… sie bietet ihnen ein Ticket an: One way to Bangalore, Indien, und beginnt zu erzählen. Die Kinder tauchen ein in einen uralten indischen Mythos, in eine andere Welt, wo man lernt, im Wald zu überleben und Gefahr läuft, von Dämonen entführt zu werden. Sie finden schließlich ihren eigenen Weg durch den Dschungel der Großstadt und lernen, ihre Dämonen des Alltags zu besiegen.
Im Austausch mit Samta Shikhar, Theaterpädagogin aus Bangalore, hat sich die Gruppe mit dem uralten, indischen Mythos „Ramayana“  auseinander gesetzt und ihn mit der Lebenswelt der Spieler*innen verknüpft.

"One way ticket to Bangalore"

"One way ticket to Bangalore"

"Wohngesellschaft - oder als ich zu den Irren zog"

Eigenproduktion, 2018, Gruppe "Takeaway", Regie: Julia Hammerl, Larissa Schampier, Marc Dannecker

Javid - ein junger Afghane – glaubt, in ein gewöhnliches Studentenwohnheim zu ziehen. Doch die WG, in der er landet, ist alles andere als normal. Sie beherbergt Stereotype unserer Gesellschaft. Vom „Gutmenschen“ bis zur „ewigen Skeptikerin“ ist alles dabei und nur nach außen hin schaffen sie es, mit- oder zumindest nebeneinander her zu leben. Doch als Javid abgeschoben werden soll, wird es Zeit an einem Strang zu ziehen.
Langjährige Spieler des DAT-Theaters erarbeiteten gemeinsam mit jungen Geflüchteten ein humorvolles Stück zum Thema Vorurteile.


"Wohngesellschaft - oder als ich zu den Irren zog"

"Wohngesellschaft - oder als ich zu den Irren zog"

"Geht's noch!?"

Eigenproduktion, 2018, Jugendgruppe 2, Regie: Hannes Michl

Elf Jugendliche. Elf Mal erwachsen werden. Und dazwischen jede Menge Konfliktpotential. Rabeneltern und Horrorkinder... Dabei haben sich am Ende doch alle lieb, oder?! 
Im Hinterhof einer Siedlung treffen die verschiedenen Charaktere zwischen den Müllcontainern aufeinander und merken schnell: Jede und jeder hier hat sein Säckchen zu tragen! Schule, Eltern, Freunde... Bei wem platzt die Mutter immer beim Duschen ins Bad und welcher Vater gebraucht in der Öffentlichkeit die peinlichsten Kosenamen? Was tun also, wenn man ganz auf sich allein gestellt scheint? Man gründet eine Selbsthilfegruppe mit Leidensgenossen, um es den Erwachsenen mal ordentlich zu zeigen...  

"Geht's noch!?"

"Geht's noch!?"

Das Gespenst von Canterville, nach der Erzählung von Oscar Wilde, 2017, Gruppe der Jungen Erwachsenen, Regie: Prisca Maier-Nieden

"Das Gespenst von Canterville"

nach der Erzählung von Oscar Wilde, 2017, Gruppe der Jungen Erwachsenen, Regie: Prisca Maier-Nieden

Im Schloss von Canterville hat jeder Angst vor Gespenstern. Der grausige Blutfleck ist schließlich der Beweis dafür, dass das Gespenst von Canterville vor nichts zurückschreckt. Doch der neue Besitzer des Schlosses und seine sehr eigenartige Familie vom anderen Ende der Welt, lassen sich durch nichts schrecken. Sir Simon, das Gespenst, ist verzweifelt und wäre da nicht Virginia, die Tochter der neuen Besitzer, die mit Feingefühl und Neugier den Dingen auf den Grund geht, würde es sicher erneut zu Mord und Totschlag führen. Aber Virginia hat keine Angst, Licht auch in die düstersten Familiengeheimnisse im Schloss von Canterville zu bringen.

"Das Gespenst von Canterville"

"Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner"

von Ingrid Lausund, 2017, Theatergruppe, Regie: Christian Sunkel-Zellmer

Sechs Jugendliche wollen eine Benefiz-Gala organisieren. Ziel: Hilfe für Guinea-Bisseau, eines der ärmsten Länder dieser Welt. Nur leider ist das auch schon das Ende der Gemeinsamkeiten. Bei der konkreten Ausarbeitung werden unzählige Meinungsverschiedenheiten deutlich. Wo sind die Grenzen der Solidarität? Warum helfen? Aus Pflicht? Aus Barmherzigkeit? Aus Spaß? Und wie wird mit latent vorhandenem Rassismus umgegangen? Die sechs Benefiz-Akteure versuchen krampfhaft locker zu bleiben, schließlich soll alles professionell ablaufen. Und so verheddern sie sich heillos in Pauschalisierungen, Vorurteilen und anscheinend unvermeidlichen politisch-korrekten Vermeidungsstrategien. Und dringen dabei doch immer tiefer in das Thema ein.

"Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner"

"Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner"

"Takeaway - menschlich sein zum Mitnehmen"

Eigenproduktion, 2017, Gruppe "Takeaway", Regie: Julia Hammerl, Larissa Schampier, Marc Dannecker

Bettys kleiner Imbiss steht seit 30 Jahren an derselben Stelle. Was aussieht wie eine simple Pommesbude, ist in Wirklichkeit ein eigenes Universum. Hier spielen sich kleine und große Dramen ab. Menschen sind auf der Suche, finden sich, streiten sich, benehmen sich daneben. Und Betty? Die ist mitten drin und erzählt von zwei Tagen im absoluten Chaos der zwischenmenschlichen Beziehungen.
Zwölf unbegleitete Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan und vier langjährige DAT-Spieler*innen präsentieren eine bunte und leichte Sommerkomödie.

"Takeaway - menschlich sein zum Mitnehmen"

"Takeaway - menschlich sein zum Mitnehmen"

"Hysterikon"

von Ingrid Lausund, 2017, Theater Kulisse e.V., Regie: Christian Sunkel-Zellmer

Der Mikrokosmos "Supermarkt" als Abbild unserer Gesellschaft, in dem das Thema Konsum allgegenwärtig ist. Spinner, Chaoten und Verliebte begegnen sich in anrührenden und humorvollen Episoden, die sich zu einer turbulenten Revue zusammenfügen. Mit bissigem Humor wird unser Lebensgefühl zwischen Konsum und Suche nach einem erfüllten Leben aufs Korn genommen.

"Hysterikon"

"Hysterikon"

"Ja dann, gut’ Nacht, Marie!"

Eigenproduktion, 2016, Theatergruppe, Regie: Marcela Herrera und Florian Frenzel

Ein Internat – irgendwo in der Idylle einer herrlichen Landschaft. Hier soll der Elitenachschub einer nahen Zukunft heran reifen. Doch ein Todesfall scheint zur größten Herausforderung für die Schulgemeinschaft zu werden. Wird sich die Elite von Morgen bewähren oder wird sie an dieser Irritation zugrunde gehen?
Ein Stück über Erfolg, Erwartungen und Freundschaft.

"Ja dann, gut’ Nacht, Marie!"

"Ja dann, gut’ Nacht, Marie!"

„Die Troerinnen“

von Sundgard Rothschädl nach Euripides, 2016, Theatergruppe, Regie: Marcela Herrera

Seit Jahrtausenden führt die Menschheit Kriege. Krieg ist Männersache. Im Krieg werden Legenden geboren und Helden erschaffen. Der wohl bekannteste Krieg der Antike, ist der Kampf um Troja. Der strahlende Achill, der listige Odysseus, das hölzerne Pferd. Jeder kennt ihre Geschichte.
Das Stück erzählt vom Schicksal der Frauen,nachdem die Heldentaten vollbracht und die Mauern Trojas gefallen sind.

„Die Troerinnen“

„Die Troerinnen“

„Glückskinder"

Eigenproduktion, 2015, Jugendgruppe 1, Regie Marcela Herrera

Das Stück erzählt die Geschichte der Schwabenkinder, die bis Mitte des letzten Jahrhunderts aus den armen Alpenregionen nach Schwaben kamen um sich dort für die Saison bei reichen Bauern zu verdingen. Es erzählt eine alte Geschichte über Menschen, die aus der Not heraus sich mutig ihrem Schicksal stellen und es auf Leben und Tod herausfordern.

„Glückskinder"

„Glückskinder"